W. Weilenmann
Dr. med. dent.
Walter Weilenmann
eidg. dipl. Zahnarzt
dipl. Natw. ETH
Mitglied SSO, SSGS
und SSO-Zürich.

Wie wir fotografieren

Wir benutzen nur einfache Mittel, damit das Fotografieren schnell geht.
  1. eine USB-Intraoral-Kamera (für einzelne Zähne und Wurzelkanäle),
  2. seit Juli 2014 die Galaxy s4 zoom, seit März 2018 die Galaxy Note8,
  3. selten einen Spiegel
Die Bilder werden vom ganzen Team gemacht.
Die Intraoralkamera hängt via USB am PC und liefert die Bilder direkt ins ZaWin.
Die Mobiles senden die Bilder über das Praxis-WLAN dem Praxis-Server.

Mobiles und Zawin

25Samsung.jpg
Samsung Galaxy S4 Zoom mit dem Android-App "WLANCamera"

Links das App, das die Bilder übers Praxis-WLAN dem Praxis-Server sendet. Es ist mit JAVA im Android Studio programmiert. Zawin® holt die ankommenden Bilder sofort ab, vermerkt sie in der Datenbank, speichert sie bei den Dokumenten des Patienten und zeigt sie am Bildschirm an. Von Zawin kann das App lesen, welcher Patient gesetzt ist, so dass das Mobile den richtigen Patienten voreinstellt.

Rechts ist das Zoom-Objektiv zu sehen. Die Bilder sind scharf und schnell gemacht. Blitz unnötig.

Installation von WLANCamera

WLANCamera kann man hier downloaden. Man kann die Datei über USB vom PC auf das Mobile kopieren und dort installieren. Dann muss man Ordner, Benutzer und Passwort eingeben, und zwar bei den Optionen von Zawin® und bei den Settings von WLANCamera.


26ZawinDo.jpg
Wechsel von JAVA auf HTML5

Bald wurde klar, dass JAVA sehr viele Android-Versionen unterscheiden muss, was die Entwicklung erschwert. Als HTML5 einen Zugriff auf die Kamera ermöglichte, wechselte ich von Java auf HTML5. Die Entwicklung erwies sich als deutlich einfacher als mit JAVA und dem Android-Studio. Anstelle vonr WLANCamera entstand eine kleine Homepage namens Zawin-Do. Sie läuft im Internetbrowser des Mobiles und steuert die Mobile-Kamera.

Die heutigen Mobile-Kameras ergeben qualitativ hochstehende Bilder. Sie werden übers Praxis-WLAN zum Praxis-Server gesendet, dort mit php bei den Dokumenten des Patienten gespeichert. Nach wenigen Sekunden erscheinen sie auf dem Bildschirm des Behandlungszimmers. Mit Zawin-Do kann man ebenfalls einen Zahnstatus aufnehmen und dem Zawin senden.


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Bixby-Button zum Start
des Zawin-Do
Unten am Display kann
man das Mobile halten,
ohne dass ungewollt
eine Funktion startet.
Mit dem Touchpen
kann man das Zawin-Do
problemlos bedienen.
Galaxy Note8 mit Zawin-Do

Die Kamera hat zwei Optionen "zoom x 1" und "zoom x 2". Letztere ist ideal für Zahnaufnahmen.


Der Fotospiegel

3Spiegel.jpg

Hersteller: Filtrop AG, Liechtenstein

Masse: original: 75 x 65 mm

Beachte: Der Spiegel wurde auf 52 mm verschmälert, damit er im Mund besser Platz hat und leichter erträglich ist.


Welche Intraoralkamera?
Es gibt zahlreiche Intraoralkameras von 20 CHF (Ebay) bis 5'000 CHF (Dentaldepot).
Die teuren Intraoralkameras liefern 10-20 Megapixel und erlauben Vergrösserungen von 1:1'000. Damit kann man mikroskopische Details sichtbar machen. Ihr Nachteil ist meistens ein proprietäres Bildformat (nicht JPG) und Dateigrössen von mehreren MB, die das Praxis-Netzwerk verlangsamen.
Billige Intraoralkameras verfügen nur über z.Bsp. 600 x 480 Pixel = 0.288 Megapixel. Das ergibt JPG-Dateien von 20-30 KB, also etwa 100 mal kleinere Dateien. Damit kann man auf dem PC-Bildschirm einen Zahn bildschirmfüllend anzeigen. Diese Qualität genügt absolut für wissenschaftliche Papers, für Vorträge und zur Patientenmotivation.

1. Die intraorale USB-Kamera ME-740

40Intraoral.jpg

Standort: Die USB-Kamera ist so griffbereit platziert wie die Polymerisationslampe.

Marke: Der Markenname der USB-Kamera spielt keine Rolle. Der Fortschritt ist rasant, der Preiszerfall ebenso.

Preis: unter 100 EURO, neuerdings bereits für 32 EURO bei besserer Qualität (punkto Schärfentiefe und Farbwiedergabe).


2. Die USB-Kamera "Intra Oral Camera"

4Zerlegt.jpg

Diese Intraoralkamera hat bei Ebay im April 2013 lediglich 32 EURO gekostet.

Printplatte

ganz links ist die Kamera, rechts ist der Anschluss für das USB-Kabel.

Objektiv

links: das Objektiv mit der winzigen Blende in der Mitte.

rechts: das Objektiv ist ausgedreht, die rote Linse nach oben gedreht, und im leeren Kameragehäuse sieht man den Bildsensor.

Tiefenschärfe

links: das Objektiv ist ausgedreht: geringere Tiefenschärfe, stärkere Vergrösserung, scharf bei 1 cm.

rechts: das Objektiv ist fast ganz eingedreht: grosse Tiefenschärfe, weniger Vergrösserung, scharf bei 1-3 cm.


Vergleich der beiden Intraoralkameras

Vergleich

Bei beiden Kameras ist die Breite des Bildes etwa gleich wie der Abstand zum Bild. Bei 2 cm Abstand ist das Bild also etwa 2 cm breit.

Intra Oral Camera
  • Scharfbereich: 10-35 mm
  • Verpixelung: stark
  • LEDs: stark
  • Farben: sehr echt
ME-740
  • Scharfbereich: 10-20 mm
  • Verpixelung: schwach
  • LEDs: schwach
  • Farben: etwas schwach

Resultat: Beide Kameras haben ihre Vorteile. Die Intra Oral Camera ist gut für Gruppenaufnahmen (z.B. 3+ bis +3), vor allem, wenn die LEDs nicht brennen müssen. Die ME-740 ist gut für Grossaufnahmen von Details und einzelnen Zähnen.
Die Unterschiede sind jedoch so klein, dass eine von beiden Kameras völlig genügt. Bei Frontaufnahmen sind die Mobile-Kameras besser.


Auflösungen

8Aufloesungen.jpg

Die Bilder auf dieser Homepage wurden praktisch alle mit der Auflösung 640 x 480 gemacht.


Fokussierungsfehler

9mmRaster.jpg

Der Abstand zwischen der Kamera und Zahnhöcker und Kamera und Kavitätenboden ist verschieden. Deswegen entstehen Unschärfen und Verzerrungen.

Die drei Bilder zeigen alle das gleiche Millimeterpapier und wurden mit der Auflösung 640 x 480 gemacht.

Copyright © 2018 Icon W. Weilenmann
erstellt: 01.05.2013 - 10.09.2018