Zahnarztpraxis

Dr. med. dent. W. Weilenmann

Meine Empfehlungen zur guten Zahnpflege

Mit ein bisschen Achtsamkeit können Sie Ihre Zähne weitgehend gesund erhalten.

Denn Zähne haben nur zwei Krankheiten: Karies und Parodontitis.

  • Karies entsteht, wenn man zu oft Süsses nascht oder zu wenig Speichel hat.
  • Parodontitis entsteht bei älteren Menschen, wenn sie viel Zahnstein haben.

Beide Krankheiten werden durch die Schulprophylaxe sehr erfolgreich verhindert: Fluoride und Zähneputzen.

Junge Menschen haben nur noch selten Zahnprobleme (juvenile Parodontitis, Unfälle, Fehlstellungen).

Die meisten Unkosten fallen entstehen erst viel später, etwa nach dem 60. Lebensjahr (vgl. Umsatz pro Patientenalter). Der Grund ist meistens das Zahnfleisch, wenn es etwas zurückgeht und die Zahnwurzeln freigibt. Sie sind nicht fluoridiert und sehr anfällig auf Karies, wenn man nicht überall gut putzt und oft Süsses isst oder trinkt. Da kann man mit einer Interdentalbürste Geld, Zeit und Schmerzen sparen.


Zähneputzen je nach Gebiss

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Kinder: Karies in den Grübchen

Die Schulprophylaxe stärkt die Zahnkronen samt den Grübchen mit Fluoriden. Die Wurzeln bleiben aber kariesanfällig, weil sie unter dem Zahnfleisch verborgen sind.

Kindern muss man helfen, die "Bödeli" mit den Grübchen gut zu putzen. Bei ihnen befinden sich die gefährlichen Zahnbeläge in den Grübchen.

16-jährige Patientin (09.03.2017 / 5292)

Das perfekte Gebiss eines typischen Schulkindes. Vor 50 Jahren hat es in der ganzen Schweiz kein einziges solches Gebiss gegeben. Ich selber hatte mit 15 Jahren bereits 15 Amalgamfüllungen.

Die heutigen Zahnprobleme entstehen erst bei älteren Menschen. Wenn sie nur wenig Zahnfleischschwund haben, entstehen zwischen den Zähnen sofort Nischen f¨r Speiseresten. Zusätzlich legt der Zahnfleischschwund neue, nicht fluoridierte Zahnregionen frei, die anfällig sind für Karies. Der abnehmende Speichel im hohen Alter oder bei gewissen Medikamenten ist ein weiteres Problem für die Zähne. Da können leider rasch grosse, schwierig zu reparierende Löcher entstehenm, wo früher nie etwas war.


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Junge Erwachsene: Karies in den Nischen

Die Nischen zwischen den Zähnen werden ebenfalls kariös, aber erst einige Jahre nach den "Bödeli", wenn man sie nicht gut putzt. Deshalb müssen Erwachsene auch die Nischen der Seitenflächen und Zwischenräume der Zähne gut putzen. Am besten mit einer Zahnbürste mit langen, geraden, weichen Borsten.

29-jährige Patientin (28.05.2017 / 5177)

links: Diese Zahnbürste hat ziemlich abgeschliffene Borsten. Sie sind an der Spitze verbogen und kürzer als normal. Sie erreichen deshalb die grossen und kleinen Nischen nicht so gut wie die Borsten einer neuen Zahnbürste.


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sauber zwischen den Zähnen
Beläge in der Interdentalbürste

Ältere Erwachsene: Karies zwischen den Zähnen

64-jähriger Patient (09.08.2016 / 4019)

links: vor allem bei älteren Erwachsenen befinden sich die gefährlichen Beläge und Speiseresten zwischen den Zähnen.
rechts: Die Zwischenräume wurden mit einem Interdentalbürstchen geputzt.
Der Zahnstocher reinigt die Dellen zwischen den Zähnen nicht gut, die Zahnseide noch schlechter, und die Zahnbürste gar nicht.

Bei Kindern sind die gefährlichen Zahnbeläge in den Grübchen der Zähne. Ihnen muss man helfen, die Kauflächen ("Bödeli") zu putzen.



vorher
sofort nach der Zahnsteinentfernung

1 Woche später

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Entzündetes Zahnfleisch wegen Zahnstein.
Immer noch geschwollenes und gerötetes Zahnfleisch direkt nach der Zahnsteinentfernung.
Erst nach einer Woche Zahnpflege zuhause ist das Zahnfleisch wieder fest, bleich und gesund.

Parodontitis

Etwa 5% der Menschen bekommen Zahnfleischschwund und nicht Karies. Sie können den Zahnstein nicht abwehren und müssen ihn immer wieder entfernen lassen, wenn sie zuwenig gut putzen.

40-jähriger Patient (30.03.2016 / 6778)

Das Zahnfleisch wird erst durch die häusliche Pflege gesund und NICHT durch die Zahnsteinentfernung. Ohne Pflege zuhause kann man den Zahnfleischschwund nicht stoppen.


Empfehlungen zur Zahnpflege

1. Zucker vermeiden: wie ist das gemeint? Karies entsteht, wenn man zu oft Süsses isst oder trinkt. Was man innerhalb einer halben Stunde isst, zählt als einmal. Alle 4-5 Stunden, also drei mal pro Tag, etwas Süsses essen oder trinken ist normalerweise unschädlich. Wenn man die Zahnbeläge aber alle zwei Stunden mit Süssem versorgt, so arbeiten sie pausenlos und können bei einem gesunden Zahn in nur etwa 200 Tagen eine Karies verursachen (dies geschah früher in der Schweiz bei praktisch allen Primarschülern). Der Zuckerkonsum ist seither nicht kleiner geworden, aber man hat entdeckt, dass Fluorid in Zahnpasta, Gelée oder Mundspülmittel hilft, die Karies zu verhüten. Fluoridfreie Zahnpasta hilft nicht. Dank den Schulzahnpflege-Helferinnen wird den Kindern dieser Fluorid-Schutz in wirksamer Weise vermittelt!

2. Speisereste vermeiden: Speisereste sind so gefährlich wie Zucker. Sie speichern ihn und erzeugen manchmal innert wenigen Monaten zwei "Zwillingslöcher", also je eines links und rechts vom Speiserest. Die besten Hilfen gegen Speisereste sind der Zahnstocher und neuerdings die Interdentalbürste (siehe unten).

3. Normales Zahnfleisch pflegen: Bei 95% der Menschen ist das Zahnfleisch sehr widerstandsfähig und kann die Zähne das ganze Leben lang auch ohne spezielle Pflege fest verankern. Manche bekommen aber doch so viel Zahnstein, dass sich im hohen Alter einzelne Zähne lockern, die man dann am besten entfernt. Die Lücken können heutzutage rasch und preisgünstig versorgt werden (siehe Klebebrücken).
Wenn Sie es nicht so weit kommen lassen möchten, können Sie regelmässig eine Prophylaxe-Assistentin (PA) aufsuchen. PA's haben eine 3-jährige Lehre als Dentalassistentin bestanden und dann meist mehrere Jahre lang mit einem Zahnarzt beim Zahnstein-Entfernen Hand in Hand zusammengearbeitet. Ihre besondere Eignung und ihr besonderes Interesse ermöglicht dann die 1-jährige Weiterbildung zur PA. Ich kann Ihnen Frau N. Hostettler und Frau N. Krizanac herzlich empfehlen. Beide sind schon über 10 Jahre zu meiner vollsten Zufriedenheit in meiner Praxis tätig!

4. Empfindliches Zahnfleisch pflegen: Etwa 5% der Menschen haben empfindliches Zahnfleisch. Bei ihnen beginnen die Zähne schon ab 40 Jahren auszufallen - und dies oft auch ohne oder mit nur ganz wenig Zahnstein! Bei diesen Menschen haben auch Implantate keine stabile Prognose. In solchen Fällen ist die beste Empfehlung, morgens und abends je 30 Sekunden lang den Mund mit Listerine zu spülen und regelmässig eine Dentalhygienikerin (DH) zu besuchen. DHs haben eine mehrjährige Ausbildung absolviert, um die verschiedenen ernsthaften Zahnfleischerkrankungen besser behandeln zu können, und dürfen daher einen höheren Tarif verlangen. Bekanntlich ist die Behandlungsqualität aber keine Sache der Zeugnisse und des Tarifes, sondern des guten Charakters und der besonderen Sorgfalt. Ich kann deshalb nur Frau F. Hertig in Winterthur empfehlen.

5. In verzweifelten Fällen tritt trotz allen Anstrengungen immer wieder Eiter aus dem Zahnfleisch. Meist handelt es sich um Zähne mit verstecktem Zahnstein. Hier kann ich Speisenatron empfehlen. Es wird täglich mit einer Interdentalbürste unter das Zahnfleisch und zwischen die Zahnwurzeln geschoben.

6. Mundgeruch ist kein Problem für die Zähne. Früher war er zwar "normal", aber ebenso unangenehm wie heute. 1892 erfand Karl Lingner in Dresden das Odol ®, was bis heute erfolgreich ist. Seit 1895 wird in USA das Listerine ® verkauft. Ein modernes Mittel erschien in der Schweiz 1986: Meridol ®. Es hilft auch gegen empfindliche Zahnhälse. Ebenfalls modern ist Plakout ®. Es hat jedoch Nebenwirkungen und nützt nicht gegen alle Bakterien. Generell reichen zum Spülen ein paar Tropfen und ist eine Verschlusskappe viel zu viel.

7. Weisse Zähne sind neuerdings in Mode gekommen. Leider verblasst die Wirkung des Bleaching meistens schon nach wenigen Monaten und es erscheint wieder die natürliche Zahnfarbe. Die bleibenden Zähne sind von Natur aus gelber als die Milchzähne. Wer ohne Bleaching weisse Zähne haben möchte, muss Zigaretten, Rotwein und Kaffee vermeiden.


Zucker: maximal 3 mal pro Tag!


Am meisten Zahnstein bildet sich bei den unteren Zähnen. Mit den Jahren kann er das Zahnfleisch wegdrücken und die Zähne lockern.


Listerine ® enthält nur ätherische Öle, hat auch langfristig keine Nebenwirkungen und reduziert die Bakterien im Mund um gut 50%.


Speisenatron haben schon die alten Ägypter zur Reinigung benutzt. Es ist billig, tötet alle Bakterien und hat keine Nebenwirkungen.

Kinder können sich die Zähne nicht zuverlässig sauber putzen. Um Karies zu vermeiden, müssen die Eltern helfen. Mädchen schaffen es alleine ab etwa 9 Jahren, Knaben oft erst ab 12 Jahren. Es genügt, wenn die Mutter oder der Vater mit einer kleinen Zahnbürste die "Bödeli" der Stockzähne gut putzt. Dort entstehen nämlich die ersten Löcher. Zahnseide, Zahnstocher usw. sind nicht nötig.
Zahnpflege bei Kindern: die Eltern müssen nachputzen!

Erwachsene bis etwa 50 Jahre haben heutzutage in der Schweiz im Normalfall keine Probleme mit den Zähnen. Wer aber zu häufig Süsses isst und trinkt, kann trotz der modernen Zahnpasten Karies bekommen. Es gibt Leute, die viel Süsses essen und trinken und doch keine Karies bekommen. Warum? Es kommt darauf an, ob sie den Zucker nur zum Frühstück, Mittag- und Abendessen konsumieren oder ob sie ihn auf viele kleine Zwischenmahlzeiten verteilen. Nur Letzteres führt trotz guter Mundhygiene zu Karies.
Junge Erwachsene

Erwachsene ab 50 haben meist einige offene Zahnzwischenräume, die sich stets mit Speiseresten füllen. Ihnen kann ich herzlich die tägliche Verwendung einer Interdentalzahnbürste empfehlen. Diese putzen besser als Zahnstocher.
Ältere Erwachsene

Besondere Zahnputzmittel

Super-bequeme Interdentalbürste mit Schutzkappe

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Die kleine Interdentalbürste mit Schutzkappe (21.01.2014)
Diese kleine Bürste kann man in der Handtasche und in einem grossen Portemonnaie immer mitnehmen. Die Schutzkappe hält sie sauber und schützt sie.

Ich halte diese kleinen Interdentalbürsten mit Schutzkappe als die beste Erfindung, die in den letzten 30 Jahren in meinem Beruf auf den Markt gekommen ist!

Es gibt sie mit verschiedenen Farben, Griffen, Grössen und Marken (Curaprox, TePe usw.).

Die (althergebrachte) Spiralbürste

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Die Spiralbürste ist gut für grössere Zahnzwischenräume. Es gibt sie in verschiedenen Grössen und Formen.

Beachten Sie den dicken Draht der alten Spiralbürste. Er ist so dick, dass sie nur in wenige Zahnzwischenräume passt.

Die oben genannten modernen Interdentalbürsten (Curaprox, TePe) haben einen viel dünneren Draht und angenehmere Borsten. Sie passen in fast alle Zahnzwischenräume. Das ist ihr Vorteil.


Die Paro-Interspace — hervorragend auch für die Nachputzete bei Kindern!

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Paro-Interspace:
Verwendung der Paro-Interspace (1-3) und einer Spiralbürste (4)

73-jährige Patientin (16.04.2013 / 5650)

oben links: Dicker Belag vor dem Putzen.

oben rechts: Die Aussen- und Hinterseite (bei 1 und 2) sind sauber.

unten links: Die Innenseite ist sauber (3), aber die Vorderseite (4) nicht.

unten rechts: Nun ist auch Vorderseite (4) sauber, sogar bis leicht unters Zahnfleisch! Das geht nur mit einer Spiralbürste.


Dreieckige Zahnstocher

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Dreieckige Zahnstocher sollten in jedem Restaurant aufliegen. Man kann mit ihnen die Zahnzwischenräume am besten reinigen. Es gibt sie in verschiedenen Grössen, und sie sind der Zahnseide und den runden Zahnstochern im Normalfall deutlich überlegen.

Die Zahnseide nur selten verwenden!

Zahnseiden werden nur noch selten empfohlen.

Das Problem:
Die Zahnseide schiebt sich regelmässig unter das Zahnfleisch. Dabei löst sie das Zahnfleisch vom Zahn ab. Das Zahnfleisch klebt aber natürlicherweise am Zahn, nicht sehr fest, aber doch so, dass es ein Schutz gegen die Bakterien ist. Diese Haftung sollte man nicht dauernd stören.

Der Schaden:
Etliche Patienten mit kraftvollen Händen haben sich mit der Zahnseide das Zahnfleisch richtiggehend mehrere Millimeter tief zerschnitten. Der Spalt im Zahnfleisch kann nur wieder zuwachsen, wenn sie die Zahnseide nicht mehr benutzen und den Spalt sachte und sorgfältig mit einer ganz weichen Zahnbürste reinigen.


Elektrische Zahnbürsten

Wippende, rotierende und Schallzahnbürsten

Wippende Bewegungen:
Mit diesen Bewegungen versuchten die ersten elektrischen Zahnbürsten (um 1995), die beste Zahnputztechnik (Bass modifiziert) zu imitieren. Bald stellte sich heraus, dass die hohe Geschwindigkeit weniger Reinigungswirkung hatte wie manuelles Zahnputzen.

Rotierende Bewegungen:
Diese Zahnbürsten kitzelten das Zahnfleisch so stark, dass viele Patienten sie ablehnten.

Schallzahnbürsten:
Das sind die modernsten Apparate. Sie sollten weiche Borsten haben. Es kommt darauf an, dass man mit ihnen sorgfältig alle Zahnflächen putzt (2 Minuten lang) und sie nicht nur rasch über die Zähne streicht. Die weichen Borsten kann man etwas in die Zahnzwischenräume hineindrücken, ohne das Zahnfleisch zu verletzen. An den Stellen, die man nicht getroffen hat, bilden sich natürlich trotz dem Zähneputzen Beläge und Zahnstein. So zum Beispiel in den Zahnzwischenräumen. Da braucht es trotz der Elektronik noch eine Spiralzahnbürste.


Schäden durch zu starkes Putzen

Schäden durch zu harte Zahnbürsten

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Putzschäden am Zahnfleisch
(16.1.13/5094 - 17.1.13/6236 - 22.1.13/347)

Die harten Zahnbürsten haben so harte Borsten, dass sie Rillen ("clefts") ins Zahnfleisch schleifen können.

Wer bekommt solche Rillen? Es sind Leute mit empfindlichem Zahnfleisch, oder wenn man zu häfig die Zähne putzt, oder die Zahnbürste zu stark auf das Zahnfleisch drückt, oder wenn man zu lange putzt. Die Clefts können immer grösser werden, bis sich das Zahnfleisch definitiv teilt und zurückzieht.






3 Monate später: (5.4.2013/6236: nach 3 Monaten Zahnbürste "Meridol-sanft").

Die Clefts wachsen wieder zu, wenn man eine weiche Bürste nimmt und schonender putzt. Statt mit der Zahnbürste drei mal pro Tag zu putzen, kann man auch nur zwei mal oder einmal und dafür einmal mit einem Mundspülmittel gurgeln.


Schäden wegen zu starken Zahnpasten

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Putzschäden an den Zahnhälsen
(links: 7.1.13/2234, rechts: 16.4.2015/457)

Die starken Zahnpasten enthalten rauhe Körnchen ("Putzkörper"), welche die Zahnverfärbungen wegputzen sollen. Benutzt man eine solche Zahnpasta zu oft, so schleift der Putzkörper auch etwas Zahnmaterial ab. Das gibt mit der Zeit Rillen am Zahnhals ("keilförmige Defekte") und kann einen empfindlichen Zahnhals verursachen.

Die Zahnpasten mit runden Körnchen, die den Zahn nicht abschleifen, heissen "sensitiv" oder sind grün gekennzeichnet (z.B. Elmex grün).


Schäden wegen Speiseresten

Karies wegen Speiseresten

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VOR
der Behandlung
WÄHREND
der Behandlung
NACH
der Behandlung

29-jähriger Patient (19.12.2012 / 5502)

1: Der Spalt entsteht wegen dem gewellten Rand des Zahnes. Der Zahn links hat deswegen eine Karies bekommen.
2: Ansicht von schräg oben.
3: Ansicht von der Seite.
4: Die Wellenlinie verhindert, dass sich die beiden Zähne richtig berühren.
5: Die Wellenlinie ist abgeschliffen.
6: Die neue Füllung schützt den Zahnzwischenraum besser vor Speiseresten.


Zahnstein

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So rasch wächst Zahnstein

61-jährige Patientin (12.04.2017 / 319)

Die Prophylaxe-Assistentin hat diese Zähne am 16.2.17 (vor 60 Tagen) perfekt gereinigt.

In so kurzer Zeit ist wieder viel Zahnstein entstanden, obwohl die Patientin die Zähne jeden Tag putzt.

Sie hat heute eine spezielle Bürste bekommen, um diese Stellen besser zu putzen.


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So rasch wird Zahnfleisch gesund!

66-jährige Patientin (22.10.2014 / 1048)

links: rotes, entzündetes Zahnfleisch wegen dickem Belag.

rechts: farblich gesundes Zahnfleisch nach Belagsentfernung.

Die Rötung verschwindet sofort, wenn man die Zähne putzt. Aber sie kommt auch sofort wieder zurück, wenn man dicke Beläge wachsen lässt!


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Zahnstein unter dem Zahnfleisch

46-jährige Patientin (02.03.2015 / 5593)

links: Mit diesem Zahnbelag kam die Patientin.

rechts: Sie hat jetzt die Zähne selber mit einer Zahnbürste geputzt. Das Zahnfleisch hat ganz oben aber ein noch etwas graue Farbe. Das ist vom Zahnstein!

links: Das ist der Zahnstein, der unter dem Zahnfleisch versteckt war. Ich habe ihn mit einem "Scaler" herausgeholt.

rechts: Nach dem Zahnsteinentfernen verschwindet die gräuliche Farbe rasch und wird rosa.

Der Zahnstein kann bis 1 cm tief unter das Zahnfleisch wachsen, sogar noch tiefer bis zur Wurzelspitze!

Copyright © 2018 Icon W. Weilenmann
erstellt: 10.05.2012 - 09.11.2017